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Indienreisen

Mahatma Gandhi

Führer der Indischen Unabhängigkeitsbewegung, die mit gewaltfreiem Widerstand ihr Ziel erreichte, wurde 1869 in Porbandar geboren.


Nichtbeteiligung ist das Stichwort zu Indiens Unabhängigkeitsbewegung, das Mahatma Gandhi mit seinem gewaltfreien Konzept verfolgte. Als die ca. einhunderttausend Briten den indischen Subkontinent bevölkerten, übernahm Gandhi 1920 das Führungsamt des „Indian National Congress“, der Organisation, die zur wichtigsten der indischen Unabhängigkeitsbewegung gehörte. Mit seiner Idee, den Briten ihre Macht zu nehmen, indem er und seine Anhänger weder kooperativ noch kommunikativ waren, gelang es ihm jegliche Gewalt während der Unabhängigkeitsbewegung zu unterlassen.


Der sogenannte Salzmarsch von 1930, bei dem Gandhi mit 78 Anhängern von seinem Ashram (Meditationszentrum) über 385 km bis zum Arabischen Meer lief, brachte Indien letztendlich zum eigenständigen Staat. Diese Kampagne sollte das Salzmonopol der Briten beenden und Indien sollte von nun an sein eigenes Salz gewinnen.


Gandhi war insgesamt acht Jahre von britischen Kolonialmächten inhaftiert, darunter 1942 für zwei Jahre, nachdem er die sofortige Unabhängigkeit forderte.


Mit der Unabhängigkeit wurde 1947 auch die Teilung Indiens in die Staaten Indien, das mehrheitlich hinduistisch und Pakistan, das eher moslemisch geprägt ist, ausgerufen.


Am 30. Januar 1947 erschoss der nationalistische Hindu Nathuram Godse, Mitglied einer Siebenergruppe Mahatma Gandhi mit einem Attentat.
 

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