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Indienreisen

Hochwasser und Monsun erreichen nun auch Indien

Pakistan kämpft bereits seit Tagen gegen das Hochwasser und den Monsun, die zusammen immer mehr Opfer fordern. Nun hat die Naturkatastrophe auch Indien erreicht und in der Provinz Ladakh für schwere Überschwemmungen gesorgt. Wie die Behörden in Indien berichten, seien die Menschen in der Provinzhauptstadt Leh vom Hochwasser im Schlaf überrascht worden, so dass mindestens 115 Todesopfer zu beklagen waren. Leh liegt an der Grenze zu Pakistan am Fuße des Himalaya und gehört zum Bundesstaat Jammu und Kaschmir im Norden von Indien.

Der Monsun ist in Pakistan und Indien zwar ein jährlich wiederkehrendes Naturereignis, schlägt aber nur sehr selten mit solch brachialer und verheerender Wucht zu, wie es in den vergangenen Tagen zu beobachten war und immer noch ist. Jammu und Kaschmir wird außerdem in der Regel komplett vom Monsun verschont, das die schweren Regenwolken üblicherweise jenseits des Himalaya in Pakistan abregnen. Womöglich ist Leh und einigen anderen Städten in Ladakh nun aber genau diese geographische Lage zum Verhängnis geworden.

Leh und Ladakh sind beliebte Urlaubsregionen in Indien, die vor allem von ausländischen Touristen besucht werden. Ganz oben auf der Wunschliste beim Indien Urlaub in Ladakh stehen Wandern, Radfahren und Klettern am Fuße des Himalaya. Touristen sind laut den Angaben der örtlichen Behörden in Leh bisher nicht unter den Opfern des Hochwassers in Indien.

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