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Indienreisen

Wetter Indien

Das Wetter in Indien spielt für Touristen vor allem bei der Wahl des Reisetermins die entscheidende Rolle. Aufgrund der enormen Ausmaße, die Indien von Norden bis Süden bzw. von Westen bis Osten einnimmt, ist ein Urlaub in Indien im Hinblick auf das dortige Wetter zwar ganzjährig möglich, wichtig ist hierbei jedoch die genaue Region. Die südlichen Bundesstaaten oder auch Zentralindien sollten im Sommer eher gemieden werden, da das Thermometer von Mai bis September nicht selten auf 40 °C und mehr steigt. Im Norden Indiens, insbesondere im Himalaya, ist im Winter kein Urlaub möglich, da dort sämtliche Pässe zugeschneit sind und sich dies erst ab April wieder ändert.


Bundesstaaten wie Kerala, Goa oder Gujarat, die für den Badetourismus bekannt sind, bieten bereits ab Ende Februar bis Mitte Mai gute Wetterbedingungen. Ab Juni muss im Süden Indiens mit tropischem Wetter gerechnet werden, das einen Urlaub auf dem Subkontinent für Europäer zu einem eher unschönen Vergnügen werden lassen kann. In dieser Jahreszeit sollte daher unbedingt in nördlicher gelegene Breitengrade ausgewichen wird, wo das Wetter ohne extreme Temperaturen und Luftfeuchtigkeit auskommt.

Während im Süden und der Mitte Indiens der Badetourismus bzw. im Landesinneren der Kultur- und Naturtourismus im Vordergrund steht, zieht es Abenteurer, Bergsteiger und Trekking-Fans vorzugsweise in das Himalaya-Gebirge, das die nördliche Grenze Indiens bildet. Auch hier sollte die Reisezeit unbedingt an das Wetter angepasst werden, da ein Urlaub im winterlichen Himalaya unmöglich und bei Tauwetter kaum zu empfehlen ist. Eine Indien-Reise in den Norden sollte daher im Zeitraum April – Juli gebucht werden, da im Himalaya ab August der Monsun einsetzt und danach schon wieder mit den ersten Schneefällen gerechnet werden muss.